Kampfsport


Im deutschen Sprachraum trifft man häufig die Unterscheidung zwischen Kampfsport und Kampfkunst. Während man mit Kampfsport meist reglementierte, sportliche Wettkampfformen bestimmter Kampfstile bezeichnet, benutzt man den Begriff Kampfkunst oft allgemeiner.

Kampfkunst kann so den Selbstverteidigungsaspekt, aber auch ästhetische oder akrobatische Elemente, philosophische, kulturelle oder religiöse Aspekte umfassen. Im Grunde aber ist ein jeder Kampfsport aus Kampfkunst hervorgegangen.

Da man verschiedene Kampfkünste als reglementierte Wettkampfsportarten betreiben kann und da man unter "Sport" nicht nur Wettkampfsport, sondern auch andere körperlichen Aktivitäten (Joggen, Freizeitsport...) versteht, ist die Trennung der beiden Begriffe nicht immer eindeutig.

Im englischen Sprachraum trifft man diese Unterscheidung weniger, man spricht allgemein von Martial Arts. Wir benutzen den Begriff Kampfsport hier allgemein für die Kampfkünste, die wir vorrangig unter sportlichen Aspekten unterrichten und trainieren. Da wir großen Wert auf Funktionalität der Techniken legen, ist die im Training erlangte Selbstverteidigungsfähigkeit oft durchschnittlich höher, als das bei vielen - z.T. sehr "vergeistigten" Kampfkünsten der Fall ist.


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