Selbstverteidigung


Gewalt ist leider keine Seltenheit in Deutschland.

Einschlägige Nachrichten und Pressemeldungen über Gewaltverbrechen hören und lesen wir jeden Tag.

Sicher ist bei manchem Bericht Sensationsgier dabei, wird auch übertrieben und werden vorrangig die drastischen Fälle gern in Foren und Talkshows diskutiert.

Aber Fakt ist, dass sich viele Menschen - besonders Ältere - Sorgen um ihre persönliche Sicherheit machen. Dabei sind es statistisch gesehen eher die Jüngeren, die Opfer von Gewalttaten werden. Aber was helfen schon Statistiken, wenn ein Aggressor vor einem steht? - Nicht viel.

Gewalt ist ein Thema, das jeden betreffen kann. Gewalt kann man oft schon präventiv vermeiden, aber leider nicht immer. Um für den - hoffentlich nie eintretenden - Notfall gerüstet zu sein, gibt es realitätsbasierte Selbstverteidigung, wir sprechen lieber von Selbstschutztraining.

Dieses unterscheidet sich von Kampfsport und Kampfkunst dadurch, dass es keine sportlich reglementierten Wettkämpfe gibt und dass kein "Ballast" unterrichtet wird, den man in einem konkreten Verteidigungsfall nicht gebrauchen kann. Vor allem aber deckt Selbstschutztraining (auch im Gegensatz zur reinen Selbstverteidigung) alle relevanten Konfliktphasen ab - Vorkampfphase, Kampf und die Phase nach einem Kampf (Post-Conflict).

Selbstschutztraining und Systeme für realitätsbasierte Selbstverteidigung sind kein Sport, sondern speziell für den realen Ernstfall entwickelt und schnell erlernbar. Ziel ist es nicht, einen Gegner in einem fairen Zweikampf zu besiegen, sondern einen Angriff durch einen Aggressor schnell und sicher zu beenden.


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